Konzerte

KRIEG UND FRIEDEN

Konzertreihe(n): Ingolstädter Orgeltage Sonntag 29.07.2018 um 20:15

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt

Werk(e)

Werke von Johann Sebastian Bach, Jehan Alain, Stefan Blum und

Robert Maximilian Helmschrott SALAMU (Uraufführung)

Künstler

Stefan Blum, Schlagwerk
Christoph Well, Trompete
Theona Gubba-Chkheidze, Violine
Franz Hauk, Orgel

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

SALAMU: 1648 Kriegsende – 1918 Kriegsende – 1945 Kriegsende. Was haben wir daraus gelernt? SALAMU ist das älteste überlieferte Verbum für Frieden und entstammt der akkadischen Sprache aus dem 24. – 23. Jahrhundert vor Christus. Salamu ist seit Jahrtausen- den eine Grußformel, die sich in „Schalom“ (im Hebräischen) und in „As-Salem aleikum“ (im Arabischen) wiederfindet.

Eine Musik für Orgel, Schlagzeug, Trompete und Violine, die den Ti- tel SALAMU trägt, kann heute nicht mehr ohne politische Dimen- sion funktionieren, als Friedensappell oder Trauer um die Toten von der Gewalt der Kriege. SALAMU ist keine politische Musik, wäre aber ohne das hier skizzierte Umfeld nie entstanden: ein Aufschrei (Be- ten hilft nicht mehr).

Robert Maximilian Helmschrott zählt zu den namhaften zeit- genössischen Komponisten nicht nur auf dem Gebiet der Musica sacra. Er wirkte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Tonsatz, zwischen 1995 und 2003 als Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München. Seine Werke wurden wiederholt ausgezeichnet. Am 23. August des Jahres feiert er seinen 80. Geburtstag.

Eintrittspreise:
18,- Euro
15,- Euro ermäßigt für Rentner
15,- Euro für Schüler ab 16 Jahren und Studenten
5,- Euro für Kinder/Schüler bis 16 Jahren

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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Orgelexkursion in das westliche Eichstätter Altmühltal

Konzertreihe(n): Ingolstädter Orgeltage Sonntag 12.08.2018 um ab 13:30 Uhr

Ort

Rebdorf, Schernfeld, Eberswang, Dollnstein

Werk(e)

13:30 Uhr: Rebdorf, ehemalige Augustiner-Chorherren-Stiftskirche St. Johannes der Täufer:
Sandtner-Orgel 1979, II / 26, mechanische Schleifladen.

An einer Flußschleife zu Füßen der Willibaldsburg erheben sich die Doppeltürme der ehemaligen Stiftskirche der Augustiner-Chorherren. Dem Stift vor den Toren der Bischofsstadt standen zuweilen berühmte Pröpste vor, die das mittelalterliche und barocke Geistesleben erheblich beeinflussen konnten. Südländisch wirkt der „Gabrielihof“ des Baumeisters Gabriel de Gabrieli. Von der einst reichen Innenausstattung ist das meiste nach der Säkularisation an Kirchen des Eichstätter Umlandes abgewandert. Die 1979 von Hubert Sandtner erbaute klangprächtige Orgel mit ihren 26 Registern verfügt über einen ambitionierten neubarocken Prospekt.

14:30 Uhr: Schernfeld, Pfarrkirche St. Georg:
Karl-Orgel 1998, II / 17, mechanische Schleifladen.

Das Georgspatrozinium verweist auf ein hohes Alter, doch außer dem Turm ist die Kirche ein Neubau von 1952, weil die alte Kirche für die aufstrebende Gemeinde zu klein geworden war. Immerhin konnten bemerkenswerte Skulpturen in den Neubau übernommen werden. Die 1998 von Johannes Karl errichtete Orgel mit 17 Registern gehört zu den klangschönsten dieses Allgäuer Orgelbauers.

15:15 Uhr: Eberswang, Filialkirche SS. Alban und Sola:
Barockes historisches Tragpositiv um 1740, I / 4,
mechanische Schleiflade, anonym (wohl Johann Martin Baumeister), original erhalten.

Die von außen unscheinbare Dorfkirche mit dem seltenen Patrozinium ist in ihrer hochrangigen Ausstattung ein wahres Schatzkästchen. Besonders ausdrucksvoll sind ein frühbarockes Kruzifix sowie eine Madonna mit Kind. Die größte Überraschung findet sich auf der kleinen Empore und ist von unten gar nicht sichtbar: Hier hat sich ein barockes Orgelpositiv in Truhenform aus der Zeit um 1740 original erhalten. Es birgt 4 Register und weist als besondere Seltenheit die sog. Kurze Oktave auf. Nach lokaler Tradition soll es aus Eichstätt stammen und wurde dort als Tragpositiv bei Fronleichnamsprozessionen mitgetragen. Es wird dem Eichstätter Orgelmacher Johann Martin Baumeister zugeschrieben.

16:00 Uhr: Kurze Kaffeepause am Marktplatz Dollnstein.

16:30 Uhr: Dollnstein, Pfarrkirche SS. Peter und Paul:
Ott-Orgel 1998, II / 19, mechanische Schleifladen.

Wenn auch die einst den Markt beherrschende Burganlage nur mehr rudimentär erhalten ist, so bilden die erhaltenen Befestigungen mit Mauern, Türmen und Toren immer noch ein eindrucksvolles Panorama. Die in erhöhter Lage thronende gotische Pfarrkirche ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes, der schon im „Parzival“ erwähnt wird. In der stattlichen Kirche wurde ein spätgotischer Freskenzyklus freigelegt. Das hübsche klassizistische Orgelgehäuse von 1854 stammt vom Eichstätter Orgelbauer Joseph Bittner und umschließt heute eine 1998 erbaute Orgel mit 19 Registern von Andreas Ott.

(Gegen 17.30 Uhr Ausklang in einem Biergarten in Dollnstein)

Künstler

Rudolf Pscherer, Orgel

Dr. Otmar Heinz, Konzept und Moderation
Der Kirchenmusiker und Orgelbauer Dr. Otmar Heinz, der die Route ausgewählt hat, studierte Kirchenmusik am Mozarteum Salzburg sowie Kunstgeschichte, Musik- und Liturgiewissenschaft. Im Hauptberuf Kirchenmusiker in München hat er sich in jahrelangen Forschungen mit dem Orgelbau Süddeutschlands beschäftigt.

 

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

 

Weitere Informationen

MITFAHRGELEGENHEIT

Das Busunternehmen Habermayr bietet einen Bus-Shuttle zu den Exkursionszielen an:

Abfahrtszeiten:

11.20 Uhr Neuburg, Betriebshof
11.25 Uhr Neuburg Ostend
11.30 Uhr Neuburg, Hallenbad
11.35 Uhr Neuburg, Hofgarten
11.40 Uhr Neuburg, Schwalbanger
12.15 Uhr Ingolstadt, ZOB

Bitte reservieren Sie selbst Ihren Busplatz bei Habermayr-Reisen unter Tel. 08431/20 02 oder per eMail Omnibus.habermayr@t-online.de.
Der Unkostenbetrag für die Fahrt beträgt 18 Euro und wird direkt von Habermayr-Reisen abgerechnet.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

„WORLDSTAR OF MUSIC“ – Wayne Marshall an der Klais-Orgel

Konzertreihe(n): Ingolstädter Orgeltage Sonntag 02.09.2018 um 20:15

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt

Werk(e)

Werke von Olivier Messiaen, Louis Vierne, Leonard Bernstein, Healey Willan und Wayne Marshall

Künstler

Der britische Organist Wayne Marshall bekam seine erste musikalische Ausbildung als Orgelschüler an der Kathedrale von Manchester. Sein Studium am Royal College of Music in Manches- ter bei Nicholas Danby (Orgel) und Angus Morrison (Klavier). schloss er mit Auszeichnungen in beiden Fächern ab.

Weitere Orgelstudien führten ihn an der Musikhochschule Wien. Anschließend startete er eine internationale Karriere sowohl als Pianist, Organist und Dirigent, Improvisator und Jazzmusiker.
Er ist Gast bei bedeutenden Festivals in Europa, USA und Asien, gastiert als Solist z.B. mit den Berliner Philharmonikern unter Clau- dio Abbado und Simon Rattle, wirkt als Organist-in-residence an der Bridgewater Hall, dem Konzerthaus in Manchester mit ihrer berühmten Marcussen-Orgel.

Zahlreiche CD-Einspielungen für EMI, Virgin Classics und Philips, liegen vor, darunter viele Aufnahmen mit Werken von Gershwin (1998 Deutscher Schallplattenpreis für „Gershwin Songbook“). Hinzu kommt, dass er mittlerweile zu den gefragtesten Dirigenten zählt und am Pult von weltberühmten Orchestern wie der Rotterdam Philharmonie, den Wiener Symphonikern oder der BBC Philhar- monie steht. Seit der Saison 2014/15 ist er Chefdirigent des WDR- Funkorchesters.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Eintrittspreis Abendkasse:
20 Euro (Ermäßigung für Rentner, Schüler und Studenten)

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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MONODIA & Virtuose Musik des 17. Jahrhunderts

Konzertreihe(n): Ingolstädter Orgeltage Freitag 14.09.2018 um 19:30

Ort

Neustadt/Donau, St. Laurentius

Künstler

Justus Willberg, Flöten, Wasserorgel
Franz Hauk, Orgel, Cembalo und Apfelregal

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Wer kennt schon Aulos oder Citera, die Hydraulis oder eine gotische Harfe? Musiziert wird bei diesem Konzert nicht nur auf der Orgel der Kirche St. Laurentius sondern auch auf Nachbauten von historischen Musikinstrumenten.
Deren Bau- und Spielweise werden außerdem bei diesem kurzweiligen Abend erklärt. Die Besucher hören wie Apfelregal, Schalmeien und Flöten in vielfältigen Kombinationen klingen.

In Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Laurentius, Neustadt

Eintrittspreis Abendkasse:
15 Euro (Ermäßigung für Rentnern, Schüler und Studenten)

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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MÄRCHENORGEL – Eine Geschichte mit Orgelmusik

Konzertreihe(n): Ingolstädter Orgeltage Sonntag 16.09.2018 um 14:30

Ort

große Empore im Ingolstädter Liebfrauenmünster

Werk(e)

für Kinder ab 6 Jahren und alle märchenbegeisterten Erwachsenen

Die Orgel wird oft mit Gravität, mit erhabenem Ernst verbunden. Sie gilt als ein Instrument für die Kirche. Orgelmusik scheint ein Steckenpferd für Kenner und Liebhaber zu sein. Kinder und Orgel – passt das zusammen? Bei uns schon: Wir wollen gerade jungen Musikliebhabern die Faszination dieses Instruments auf anschauliche und unterhaltsame Weise näher brin- gen. Die kleinen und großen Besucher wer- den stauen über die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten des Instruments und dass es der Wind ist, der die Musik macht!

Kinder bis 14 Jahre können nur in Begleitung einer Aufsichtsperson teilnehmen.

Künstler

Evi Weichenrieder, Orgel

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Aufstieg zur Empore ist nicht über den Kirchenraum, sondern nur über den sonst verschlossenen Orgelturm gegenüber der Münstertiefgarage möglich.

Eintritt: 5 Euro

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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GLORIA & GLANZ mit Stofferl & Franz

Konzertreihe(n): Ingolstädter Orgeltage Mittwoch 03.10.2018 um 19 Uhr

Ort

Schelldorf (Kipfenberg), Neue Kirche St. Laurentius

Werk(e)

FESTKONZERT AM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT

Künstler

Christoph Well, Trompete
Franz Hauk, Orgel

Christoph (Stofferl) Well, bekannt vor allem durch die ehemalige Biermösl Blosn, seine Fernsehsendung „Stofferl Wells Bayern“ im Bayerischen Rundfunk oder seine Radiosendung „Stofferls Well- musik“ in BR Heimat. Was viele nicht wissen: Well studierte ur- sprünglich Trompete und war unter Sergiu Celibidache Solotrom- peter bei den Münchner Philharmonikern. Inzwischen hat er sich zu einem musikalischen Multitalent entwickelt, der stetig mit sämtlichen Instrumenten zwischen Ingolstadt, München, Moskau und Kapstadt tourt.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V. in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Laurentius, Schelldorf, und der Marktgemeinde Kipfenberg

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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DETTINGER TE DEUM

Konzertreihe(n): 333. Geburtstag Händel/BachIngolstädter OrgeltageOrgelmatinee um zwölf Mittwoch 03.10.2018 um 12:00 Uhr

Ort

Asamkirche Maria de Victoria, Ingolstadt

Werk(e)

Antonio Vivaldi
Le Quattro Stagioni – Die vier Jahreszeiten op. 8: L’AUTUNNO – DER HERBST RV 293

Georg Friedrich Händel
Te Deum D-Dur for the Victory of Dettingen für Soli, Ripieni und Orchester HWV 283 (1743)

Künstler

MÜNSTERVOCALISTEN & CONCERTO DE BASSUS
Theona Gubba-Chkheidze, Barockvioline und Konzertmeisterin
Franz Hauk, Orgel, Cembalo und Leitung

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Anlass ist zunächst ein kriegerischer: Händel komponierte sein Te Deum zur Feier des Sieges der Engländer über die französischen Truppen in der Schlacht bei Dettingen am 27. Juni 1743. Am 27. November 1743 erklang das Werk erstmals während eines Dankgottesdienstes in der Chapel Royal des St. James’s Palace unter Anwesenheit der Königlichen Familie. Textgrundla- ge ist das altkirchliche Te Deum, der sogenannte ambrosianische Lobgesang, in der englischen Fassung des Book of Common Prayer von 1662.
Pauken und Trompeten überhöhen glänzend den offiziellen Charakter des wirkungsvollen und erhabenen Werkes. Lob, Dank und Bitte an Gott werden im Dettinger Te Deum zu einem groß- artigen und ergreifenden Erlebnis – und damit auch zu einer Musik für Frieden und Einheit.
Die Konzertmeisterin Theona Gubba-Chkheidze, Konzertmeisterin bei CONCERTO DE BASSUS, musiziert jetzt auch mit der Akademie für Alte Musik Berlin, einem der weltbesten Alte-Musik-Ensembles.

CONCERTO DE BASSUS ist international besetzt mit engagierten Instrumentalisten, die sich an einer historisch informierten Aufführungspraxis orientieren und Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts in variablen Besetzungen aufführen. Abhängig vom jeweiligen Projekt spielt das Orchester ausschließlich auf authentischem Instrumentarium.

EInlass: 11.30 Uhr

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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