Konzerte

5. SamstagOrgel mit David Kirschsieper (geändertes Datum!)

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 30.05.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Große Orgel

Werk(e)

Das Programm beginnt mit Johann Sebastian Bachs Fantasia super: Komm, Heiliger Geist, Herre Gott BWV 651. Es folgt eine Improvisation von David Kirschsieper über ein gewähltes Thema, bevor Louis Viernes 1. Orgelsymphonie op. 14 (1899) mit den Sätzen Allegro vivace, Andante und Finale den Abschluss bildet. Die Verbindung aus barocker Klangsprache, spontaner Improvisation und französisch-symphonischer Orgelliteratur verspricht ein abwechslungsreiches Mittagskonzert von besonderer Klangdichte.

Künstler

David Kirschsieper (*2002) stammt aus Pleystein in der nördlichen Oberpfalz und begann im Alter von zwölf Jahren bei Alfred Kreuzer in Weiden mit dem Orgelspiel. Nach der C-Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker und zwei Jahren als Jungstudent bei Prof. Franz Josef Stoiber studierte er an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik Regensburg die Bachelorstudiengänge Orgel (künstlerisch) und Katholische Kirchenmusik sowie anschließend Master Kirchenmusik mit Schwerpunkt Chorleitung und Master Musikpädagogik Orgel bei Dr. Martin Gregorius und Prof. Franz Josef Stoiber.

2023 wurde Kirschsieper als Stipendiat in die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk aufgenommen und übernahm im selben Jahr die Stelle als Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Josef Regensburg-Reinhausen. Seit April 2025 wirkt er als Regionalkantor im Bistum Eichstätt und am Ingolstädter Liebfrauenmünster. Zusätzliche künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen zu Orgelliteraturspiel und Improvisation, unter anderem bei David Cassan, Hans-Ola Ericsson, Thierry Escaich, Olivier Latry, Karol Mossakowski, Peter Planyavsky, Wolfgang Seifen und Sietze de Vries.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro, ermäßigt 2 Euro, Schüler frei. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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6. SamstagOrgel mit Axel Flierl

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 06.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Das Programm verbindet mit Giacomo Meyerbeers Krönungsmarsch aus Le Prophète festlichen Glanz, mit Werken von Léonce de Saint-Martin, Sergei Rachmaninoff und César Franck große klangliche Spannweite und unterschiedliche spirituelle wie romantische Ausdruckswelten.

Der Eröffnungsbeitrag von Meyerbeer entstammt der Oper Le Prophète und gehört zu den eindrucksvollsten Marschszenen der romantischen Opernliteratur. Mit seiner majestätischen Steigerung und seinem repräsentativen Charakter eröffnet er einen Konzertbogen, der von virtuoser Festlichkeit über kontemplative Innerlichkeit bis hin zu spätromantischer Verdichtung reicht.

Künstler

Axel Flierl, geboren 1976, studierte Orgel, Orgelimprovisation und Katholische Kirchenmusik in München und Paris sowie Musikwissenschaft in Karlsruhe. Prägende Lehrer waren Prof. Edgar Krapp, Wolfgang Hörlin, Prof. Thierry Escaich und Vincent Warnier.

2006 wurde er als Hauptorganist und Dirigent an die päpstliche Basilika St. Peter zu Dillingen an der Donau berufen, der Konkathedrale und zweiten Domkirche des Bistums Augsburg. 2018 promovierte er zum Dr. phil. mit einer musikwissenschaftlichen Dissertation über das Orgelwerk von Karl Höller an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Dr. Thomas Seedorf.

Konzerte als Orgelsolist sowie als Dozent bei Meisterkursen führen ihn regelmäßig in die maßgebenden Orgelzentren in Australien, Hongkong, Russland, Abchasien, den USA, Südamerika, Island, Südafrika, Israel, Palästina und nahezu allen europäischen Ländern. Darüber hinaus trat er als Buchautor und Autor zahlreicher Fachpublikationen sowie mit Rundfunk- und Fernsehaufnahmen des Bayerischen Rundfunks und mehreren CD-Einspielungen künstlerisch hervor.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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7. SamstagOrgel mit Tommaso Mazzoletti

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 13.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Ingolstadt Liebfrauenmünster, Klais-Orgel

Werk(e)

Das Programm widmet sich mit Werken von Marco Enrico Bossi einem farbenreichen, virtuosen und zugleich tief empfindsamen Kapitel der italienischen Orgelmusik.

Im Zentrum steht Bossis Thème et Variations op. 115 (1899), ein groß angelegtes Variationswerk, das von einem klaren Thema aus in immer neue Charaktere, Klangfarben und Spannungszustände führt. Ergänzt wird es durch das lebhafte Scherzo F-Dur op. 49/1, das elegante Impromptu à la Chopin op. 49/3 und die konzertante Étude symphonique op. 78. So entfaltet sich ein Programm, das die Orgel zwischen Brillanz, Lyrik und orchestraler Weite in besonderer Weise zur Geltung bringt.

Künstler

besonderer Weise zur Geltung bringt.

Tommaso Mazzoletti wurde 1991 in Novara geboren und begann seine musikalische Ausbildung am Klavier, bevor er im Alter von zwölf Jahren seine Berufung für die Orgel entdeckte. Zunächst studierte er am Conservatorio seiner Heimatstadt und setzte anschließend seine Ausbildung am Conservatorio di musica Giorgio Federico Ghedini in Cuneo in der Klasse von Massimo Nosetti fort, wo er sein Studium in Orgel und Orgelkomposition mit Auszeichnung abschloss.

2016 erwarb er einen Master of Arts an der Haute École de Musique de Genève bei Alessio Corti, 2020 das Solistendiplom an der Haute École de Musique de Lausanne bei Jean-Christophe Geiser. Nach zehn Jahren als Organist der mittelalterlichen Abtei Abbazia di San Nazzaro Sesia wurde er 2016 Hauptorganist der reformierten Tempel in Gland und Vich; seit 2020 ist er zudem Titular-Organist der Kuhn-Orgel in der Kirche Sainte-Thérèse in Lausanne. Seit 2023 wirkt er als Orgelprofessor am Conservatorio di musica Antonio Scontrino in Trapani.

Als regelmäßiger Gast großer internationaler Festivals konzertiert Mazzoletti in ganz Europa und den Vereinigten Staaten. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nationalen Kunstpreis von Rom, dem Pierre-Segond-Preis des Kantons und der Republik Genf sowie einem Kulturförder-Stipendium der Stadt Gland. Darüber hinaus arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Werke von Enrico Bossi.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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8. SamstagOrgel mit Michał Markuszewski

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 20.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Chororgel

Werk(e)

Michał Markuszewski gestaltet den Mittag mit Werken von David N. Jobson, Joseph Gabriel Rheinberger, Gordon Balch Nevin, César Franck und Henry Smart.

Den Auftakt bildet David N. Jobsons Trompet Tune in C major, ein festlich-klarer, fanfarenartiger Orgelbeitrag, der mit seiner leuchtenden Tonart und markanten Gestik sofort Konzertatmosphäre schafft. Joseph Gabriel Rheinbergers Orgelsonate Nr. 11 d-Moll op. 148 (1887): Cantilene führt danach in eine lyrisch gesangliche Klangwelt, in der Rheinbergers typisch klassischer Satz mit inniger Melodik und edler Ruhe hervortritt.

Gordon Balch Nevins Will O’The Wisp (Scherzo–Toccatina) bringt dagegen Beweglichkeit, Virtuosität und tänzerische Leichtigkeit ins Spiel. Das Stück lebt von flirrenden Figuren und geistreicher Motorik und zeigt die Orgel von ihrer spielerisch-virtuosen Seite. César Francks Pièce pour Grand Orgue A-dur (1854) gehört zu den großen frühen romantischen Orgelwerken des französischen Repertoires; in dem Stück verbinden sich feierlicher Ernst, kantable Weite und der für Franck typische harmonische Reichtum zu einer eindrucksvollen Klangarchitektur.

Henry Smarts Festive March beschließt das Programm mit repräsentativem Glanz, rhythmischer Klarheit und feierlicher Brillanz. Insgesamt entsteht ein abwechslungsreicher Bogen zwischen festlicher Eröffnung, romantischer Innerlichkeit, spielerischer Bewegung und großem Schlussgestus, der die Chororgel in ihrer ganzen farblichen Beweglichkeit zur Geltung bringt.

Künstler

Michał Markuszewski, 1980 in Warschau geboren, studierte von 1999 bis 2004 an der Warschauer Musikakademie Frédéric Chopin die Fächer Orgel und Klavier. 2007 schloss er sein Orgelimprovisations-Studium an der Universität der Künste Berlin ab und erhielt 2008 das Konzertdiplom an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Er ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe, darunter der 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia (2000) und der 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Zürich (2007). Seit 2012 unterrichtet er Orgel und Orgelimprovisation an der Musikakademie Frédéric Chopin in Warschau; 2022 wurde er dort zum Professor ernannt.

Daneben wirkt er seit 2004 als Organist an der historischen Schlag-&-Söhne-Orgel von 1900 in der evangelisch-reformierten Kirche in Warschau. Außerdem hat er zahlreiche CD-Aufnahmen sowie Einspielungen für das polnische Fernsehen und den Rundfunk vorgelegt. 2018 wurde ihm vom Kulturministerium Polens eine Medaille für Verdienste um die polnische Kultur verliehen, 2024 folgte die Medaille Gloria Artis.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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Gottesdienst „Orgelmesse“ mit Marius Herb

Konzertreihe(n): Musik im Gottesdienst Sonntag 21.06.2026 um 11 Uhr

Ort

Liebfrauemünster

Künstler

Marius Herb (Basilika St. Jakob, Straubing)

Veranstalter

Münsterpfarrei

Wichtige Informationen

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9. SamstagOrgel mit Carlos Paterson

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 27.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Das Programm spannt einen eindrucksvollen Bogen von barocker Festlichkeit und spanischer Liturgie über französische Romantik bis hin zu César Francks großer a-Moll-Choralbearbeitung.

Den Auftakt bildet José de Nebras Batalla de Clarines, ein klangprächtiges Werk im Stil der spanischen Barockmusik, in dem Trompetenrufe, festliche Gesten und virtuose Orgelwirkung aufeinandertreffen. Félix Máximo López’ Pastoralentfaltet demgegenüber eine ruhigere, kontemplative Klangwelt von liedhaftem Charakter. Die anonym überlieferten 4 Versos aus dem Archiv der Kathedrale von Albarracín führen in die historische Praxis spanischer Versetten und lassen die Orgel in knappen, charaktervollen Abschnitten leuchten.

Mit Alexandre Guilmants Élévation aus L’Organiste liturgiste, op. 65, Heft 4, tritt die französische Liturgie in den Mittelpunkt: eine kurze, innige und fein gearbeitete Meditation, die den Gesangston der Orgel in den Vordergrund stellt. César Francks Choral III a-Moll FWV 40 bildet schließlich den großen Schlussbogen des Programms. Das Werk gehört zu Francks späten Meisterwerken und verbindet architektonische Dichte, harmonische Weite und innere Dramatik zu einer der bedeutendsten Schöpfungen der romantischen Orgelliteratur.

Künstler

Carlos Paterson wirkt als Professor für Tasteninstrumente an der Universität Valencia (VIU), wo er selbst promovierte. Er ist Organist an der Cabanilles-Monumentalorgel der Herz-Jesu-Basilika. Ausgebildet als Organist, Pianist und Komponist, prägten ihn unter anderem Jan Willem Jansen, Olivier Baumont, Anna Jastrzebska und Antón García Abril; ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem XXXVI Cristóbal Halffter Kompositionspreis.

Paterson entfaltet eine rege Konzerttätigkeit auf renommierten internationalen Festivals in ganz Europa. Kurse und Vorträge führten ihn unter anderem nach Schweden, Österreich und Belgien. Er ist außerdem Mitglied des künstlerischen Komitees beim Internationalen Klavierwettbewerb García Abril sowie Mitglied mehrerer wissenschaftlich-künstlerischer Gesellschaften. Aufnahmen für verschiedene Rundfunkanstalten und CD-Einspielungen runden sein künstlerisches Schaffen ab.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

10. SamstagOrgel mit Jörg Abbing

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 04.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Den Auftakt bilden Robert Schumanns Vier Skizzen für den Pedalflügel op. 58 aus dem Jahr 1845. Die vier Stücke – von markanter Strenge über lyrische Weite bis hin zu bewegter Dramatik – zeigen Schumanns besondere Klangvorstellung eines Instruments zwischen Klavier und Orgel und eröffnen zugleich einen intimen, fein differenzierten Zugang zur romantischen Tonsprache.

Mit Jehan Alains Trois Danses AWV 119 folgt ein Werk von großer emotionaler Spannweite. Die drei Sätze Joies, Deuils und Luttes entstanden in den Jahren 1938 bis 1940 und spiegeln existenzielle Erfahrungen zwischen Lebensfreude, Trauer und innerem Ringen. Alain verbindet dabei rhythmische Prägnanz, farbenreiche Harmonik und eine ganz eigene, eindringliche Klangsprache zu einem der eindrucksvollsten Orgelwerke des 20. Jahrhunderts.

Künstler

In der Reihe „SamstagOrgel“ ist am Samstag, 4. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster Jörg Abbing an der Großen Orgel zu hören. Das Programm stellt zwei bedeutende Werke der Orgel- und Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts gegenüber und verbindet romantische Klangsprache mit expressiver Moderne.

Jörg Abbing wirkt seit 1995 als Kantor und Organist an der Evangelischen Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken. 2011 wurde er zum Professor für Liturgisches Orgelspiel und Orgelimprovisation an die Hochschule für Musik Saar berufen, wo er von 2020 bis 2024 auch als Prorektor für Forschung und Lehre tätig war. Darüber hinaus unterrichtete er zuletzt als Gastprofessor am Conservatoire in Luxembourg.

Geboren 1969 in Duisburg, studierte Abbing Kirchenmusik, Konzertfach Orgel sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Düsseldorf und Saarbrücken. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Gaston Litaize, André Isoir und Naji Hakim. Seine Promotion widmete er den Orgelwerken Maurice Duruflés.

Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit im In- und Ausland ist Abbing ein gefragter Dozent und Referent. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen sowie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften dokumentieren sein vielseitiges künstlerisches und wissenschaftliches Schaffen.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital ist das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de abrufbar. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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11. SamstagOrgel mit Oliver Scheffels

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 11.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Symphonische Orgelklänge und gelebte Ökumene in Ingolstadt:
Oliver Scheffels bei der SamstagOrgel

In der Reihe „SamstagOrgel“ ist am Samstag, 11. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster Oliver Scheffels an der Großen Orgel zu hören. Das Programm widmet sich der französisch geprägten Orgeltradition und verbindet virtuose Brillanz mit klanglicher Eleganz und symphonischer Weite.

Das früh entstandene Werk besticht durch seine farbenreiche Virtuosität und zeigt bereits jene klangliche Raffinesse, die Bonnet zu einem bedeutenden Vertreter der französischen Orgelkunst machte.

Mit Alexandre Guilmants Andante con moto op. 16 aus den Pièces dans différents styles folgt ein lyrisch geprägter Beitrag, der durch kantable Linienführung und feine Klangabstufungen überzeugt. Guilmant verbindet hier klassische Formklarheit mit dem warmen Ausdruck der französischen Romantik.

Den glanzvollen Abschluss bildet César Francks Final op. 21 aus den Six pièces pour grand orgue. Das um 1864 entstandene Werk gehört zu den wirkungsvollsten Konzertstücken der romantischen Orgelliteratur und entfaltet in seiner kraftvollen Bewegung und harmonischen Dichte eine eindrucksvolle architektonische Geschlossenheit.

Künstler

Oliver Scheffels studierte Orgel und Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in München und schloss sein Studium mit dem A-Examen ab. Ergänzend besuchte er Meisterkurse, insbesondere zur französischen Orgelsymphonik und zur Improvisation. Seit vielen Jahren ist er als Konzertorganist tätig.

Nach Stationen als Kantor in Greiz sowie als Kantor und Organist an der Petruskirche Neu-Ulm und Dekanatskantor im Dekanatsbezirk Neu-Ulm wirkt Scheffels seit 2021 als Dekanatskantor an St. Matthäus in Ingolstadt. Dort verantwortet er ein umfangreiches kirchenmusikalisches Jahresprogramm. 2019 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt, zudem ist er seit 2015 Orgelsachverständiger der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Ein besonderes Anliegen ist ihm die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchenmusik in Ingolstadt. In enger Verbindung mit dem Liebfrauenmünster entstehen dabei gemeinsame musikalische Projekte, die den Austausch zwischen den Konfessionen fördern und das reiche kirchenmusikalische Leben der Stadt in seiner ganzen Vielfalt sichtbar machen.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital ist das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de abrufbar. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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12. SamstagOrgel mit Tea Kulaš

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 18.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Virtuosität und neue Wege: Shootingstar der Orgelszene zu Gast in Ingolstadt

In der Reihe „SamstagOrgel“ sorgt am Samstag, 18. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster ein international gefeierter Nachwuchsstar für besondere Aufmerksamkeit: Die kroatische Organistin Tea Kulaš ist derzeit in den sozialen Medien ebenso präsent wie auf den Konzertpodien Europas – und nun erstmals an der Großen Orgel des Münsters zu erleben.

Ihr Programm verbindet romantische Klangarchitektur mit virtuoser Ausdruckskraft und führt durch drei eindrucksvolle Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Felix Mendelssohn Bartholdys Orgelsonate A-Dur op. 65/3 eröffnet das Konzert mit majestätischer Klarheit und lyrischer Innigkeit. Das Werk zählt zu den zentralen Beiträgen der romantischen Orgelmusik und vereint formale Strenge mit sanglicher Eleganz.

Mit Franjo Dugans Praeludium und Fuge f-Moll folgt ein selten zu hörendes Werk der kroatischen Orgelliteratur. Kraftvolle Dramatik und kontrapunktische Dichte prägen diese Musik, die zugleich eine spannende Erweiterung des klassischen Repertoires darstellt.

Den Abschluss bildet César Francks Choral III a-Moll FWV 40 – ein Meisterwerk von großer innerer Spannung und klanglicher Tiefe. In seiner Verbindung von architektonischer Geschlossenheit und expressiver Freiheit gehört es zu den eindrucksvollsten Schöpfungen der romantischen Orgelliteratur.

Künstler

Tea Kulaš, 1994 in Zadar geboren, zählt zu den vielversprechendsten Organistinnen ihrer Generation. Bereits früh begann ihre musikalische Ausbildung als Pianistin, ergänzt durch Studien in Musiktheorie, Orgel und sogar zeitgenössischem Tanz. Ihr Studium an der Musikakademie Zagreb schloss sie 2018 mit Auszeichnung ab; ein Erasmus-Stipendium führte sie anschließend an die Kunstuniversität Graz zu Gunther Rost.

Mittlerweile gastiert sie auf renommierten internationalen Orgelfestivals und tritt sowohl solistisch als auch gemeinsam mit Orchestern und Chören auf. Für ihre künstlerische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Wappen der Stadt Zadar als internationale Botschafterin für Kunst und Kultur. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement, mit innovativen und unkonventionellen Formaten gezielt ein junges Publikum für die Orgel zu begeistern – ein Ansatz, der auch in den sozialen Medien große Resonanz findet.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Weitere Informationen zum Programm sind online unter www.samstagorgel.de verfügbar. Die „SamstagOrgel“ steht für musikalische Vielfalt, internationale Gäste und besondere Konzerterlebnisse – mitten im Herzen Ingolstadts.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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Gottesdienst „Orgelmesse“ mit Rolf Müller

Konzertreihe(n): Musik im Gottesdienst Sonntag 19.07.2026 um 11 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster

Künstler

Rolf Müller (Altenberger Dom)

Veranstalter

Münsterpfarrei

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.