Konzerte

7. SamstagOrgel mit Tommaso Mazzoletti

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 13.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Ingolstadt Liebfrauenmünster, Klais-Orgel

Werk(e)

Das Programm widmet sich mit Werken von Marco Enrico Bossi einem farbenreichen, virtuosen und zugleich tief empfindsamen Kapitel der italienischen Orgelmusik.

Im Zentrum steht Bossis Thème et Variations op. 115 (1899), ein groß angelegtes Variationswerk, das von einem klaren Thema aus in immer neue Charaktere, Klangfarben und Spannungszustände führt. Ergänzt wird es durch das lebhafte Scherzo F-Dur op. 49/1, das elegante Impromptu à la Chopin op. 49/3 und die konzertante Étude symphonique op. 78. So entfaltet sich ein Programm, das die Orgel zwischen Brillanz, Lyrik und orchestraler Weite in besonderer Weise zur Geltung bringt.

Künstler

besonderer Weise zur Geltung bringt.

Tommaso Mazzoletti wurde 1991 in Novara geboren und begann seine musikalische Ausbildung am Klavier, bevor er im Alter von zwölf Jahren seine Berufung für die Orgel entdeckte. Zunächst studierte er am Conservatorio seiner Heimatstadt und setzte anschließend seine Ausbildung am Conservatorio di musica Giorgio Federico Ghedini in Cuneo in der Klasse von Massimo Nosetti fort, wo er sein Studium in Orgel und Orgelkomposition mit Auszeichnung abschloss.

2016 erwarb er einen Master of Arts an der Haute École de Musique de Genève bei Alessio Corti, 2020 das Solistendiplom an der Haute École de Musique de Lausanne bei Jean-Christophe Geiser. Nach zehn Jahren als Organist der mittelalterlichen Abtei Abbazia di San Nazzaro Sesia wurde er 2016 Hauptorganist der reformierten Tempel in Gland und Vich; seit 2020 ist er zudem Titular-Organist der Kuhn-Orgel in der Kirche Sainte-Thérèse in Lausanne. Seit 2023 wirkt er als Orgelprofessor am Conservatorio di musica Antonio Scontrino in Trapani.

Als regelmäßiger Gast großer internationaler Festivals konzertiert Mazzoletti in ganz Europa und den Vereinigten Staaten. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nationalen Kunstpreis von Rom, dem Pierre-Segond-Preis des Kantons und der Republik Genf sowie einem Kulturförder-Stipendium der Stadt Gland. Darüber hinaus arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Werke von Enrico Bossi.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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8. SamstagOrgel mit Michał Markuszewski

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 20.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Chororgel

Werk(e)

Michał Markuszewski gestaltet den Mittag mit Werken von David N. Jobson, Joseph Gabriel Rheinberger, Gordon Balch Nevin, César Franck und Henry Smart.

Den Auftakt bildet David N. Jobsons Trompet Tune in C major, ein festlich-klarer, fanfarenartiger Orgelbeitrag, der mit seiner leuchtenden Tonart und markanten Gestik sofort Konzertatmosphäre schafft. Joseph Gabriel Rheinbergers Orgelsonate Nr. 11 d-Moll op. 148 (1887): Cantilene führt danach in eine lyrisch gesangliche Klangwelt, in der Rheinbergers typisch klassischer Satz mit inniger Melodik und edler Ruhe hervortritt.

Gordon Balch Nevins Will O’The Wisp (Scherzo–Toccatina) bringt dagegen Beweglichkeit, Virtuosität und tänzerische Leichtigkeit ins Spiel. Das Stück lebt von flirrenden Figuren und geistreicher Motorik und zeigt die Orgel von ihrer spielerisch-virtuosen Seite. César Francks Pièce pour Grand Orgue A-dur (1854) gehört zu den großen frühen romantischen Orgelwerken des französischen Repertoires; in dem Stück verbinden sich feierlicher Ernst, kantable Weite und der für Franck typische harmonische Reichtum zu einer eindrucksvollen Klangarchitektur.

Henry Smarts Festive March beschließt das Programm mit repräsentativem Glanz, rhythmischer Klarheit und feierlicher Brillanz. Insgesamt entsteht ein abwechslungsreicher Bogen zwischen festlicher Eröffnung, romantischer Innerlichkeit, spielerischer Bewegung und großem Schlussgestus, der die Chororgel in ihrer ganzen farblichen Beweglichkeit zur Geltung bringt.

Künstler

Michał Markuszewski, 1980 in Warschau geboren, studierte von 1999 bis 2004 an der Warschauer Musikakademie Frédéric Chopin die Fächer Orgel und Klavier. 2007 schloss er sein Orgelimprovisations-Studium an der Universität der Künste Berlin ab und erhielt 2008 das Konzertdiplom an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Er ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe, darunter der 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia (2000) und der 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Zürich (2007). Seit 2012 unterrichtet er Orgel und Orgelimprovisation an der Musikakademie Frédéric Chopin in Warschau; 2022 wurde er dort zum Professor ernannt.

Daneben wirkt er seit 2004 als Organist an der historischen Schlag-&-Söhne-Orgel von 1900 in der evangelisch-reformierten Kirche in Warschau. Außerdem hat er zahlreiche CD-Aufnahmen sowie Einspielungen für das polnische Fernsehen und den Rundfunk vorgelegt. 2018 wurde ihm vom Kulturministerium Polens eine Medaille für Verdienste um die polnische Kultur verliehen, 2024 folgte die Medaille Gloria Artis.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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Gottesdienst „Orgelmesse“ mit Marius Herb

Konzertreihe(n): Musik im Gottesdienst Sonntag 21.06.2026 um 11 Uhr

Ort

Liebfrauemünster

Künstler

Marius Herb (Basilika St. Jakob, Straubing)

Veranstalter

Münsterpfarrei

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

9. SamstagOrgel mit Carlos Paterson

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 27.06.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Das Programm spannt einen eindrucksvollen Bogen von barocker Festlichkeit und spanischer Liturgie über französische Romantik bis hin zu César Francks großer a-Moll-Choralbearbeitung.

Den Auftakt bildet José de Nebras Batalla de Clarines, ein klangprächtiges Werk im Stil der spanischen Barockmusik, in dem Trompetenrufe, festliche Gesten und virtuose Orgelwirkung aufeinandertreffen. Félix Máximo López’ Pastoralentfaltet demgegenüber eine ruhigere, kontemplative Klangwelt von liedhaftem Charakter. Die anonym überlieferten 4 Versos aus dem Archiv der Kathedrale von Albarracín führen in die historische Praxis spanischer Versetten und lassen die Orgel in knappen, charaktervollen Abschnitten leuchten.

Mit Alexandre Guilmants Élévation aus L’Organiste liturgiste, op. 65, Heft 4, tritt die französische Liturgie in den Mittelpunkt: eine kurze, innige und fein gearbeitete Meditation, die den Gesangston der Orgel in den Vordergrund stellt. César Francks Choral III a-Moll FWV 40 bildet schließlich den großen Schlussbogen des Programms. Das Werk gehört zu Francks späten Meisterwerken und verbindet architektonische Dichte, harmonische Weite und innere Dramatik zu einer der bedeutendsten Schöpfungen der romantischen Orgelliteratur.

Künstler

Carlos Paterson wirkt als Professor für Tasteninstrumente an der Universität Valencia (VIU), wo er selbst promovierte. Er ist Organist an der Cabanilles-Monumentalorgel der Herz-Jesu-Basilika. Ausgebildet als Organist, Pianist und Komponist, prägten ihn unter anderem Jan Willem Jansen, Olivier Baumont, Anna Jastrzebska und Antón García Abril; ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem XXXVI Cristóbal Halffter Kompositionspreis.

Paterson entfaltet eine rege Konzerttätigkeit auf renommierten internationalen Festivals in ganz Europa. Kurse und Vorträge führten ihn unter anderem nach Schweden, Österreich und Belgien. Er ist außerdem Mitglied des künstlerischen Komitees beim Internationalen Klavierwettbewerb García Abril sowie Mitglied mehrerer wissenschaftlich-künstlerischer Gesellschaften. Aufnahmen für verschiedene Rundfunkanstalten und CD-Einspielungen runden sein künstlerisches Schaffen ab.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital gibt es das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und ihrer offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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10. SamstagOrgel mit Jörg Abbing

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 04.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Den Auftakt bilden Robert Schumanns Vier Skizzen für den Pedalflügel op. 58 aus dem Jahr 1845. Die vier Stücke – von markanter Strenge über lyrische Weite bis hin zu bewegter Dramatik – zeigen Schumanns besondere Klangvorstellung eines Instruments zwischen Klavier und Orgel und eröffnen zugleich einen intimen, fein differenzierten Zugang zur romantischen Tonsprache.

Mit Jehan Alains Trois Danses AWV 119 folgt ein Werk von großer emotionaler Spannweite. Die drei Sätze Joies, Deuils und Luttes entstanden in den Jahren 1938 bis 1940 und spiegeln existenzielle Erfahrungen zwischen Lebensfreude, Trauer und innerem Ringen. Alain verbindet dabei rhythmische Prägnanz, farbenreiche Harmonik und eine ganz eigene, eindringliche Klangsprache zu einem der eindrucksvollsten Orgelwerke des 20. Jahrhunderts.

Künstler

In der Reihe „SamstagOrgel“ ist am Samstag, 4. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster Jörg Abbing an der Großen Orgel zu hören. Das Programm stellt zwei bedeutende Werke der Orgel- und Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts gegenüber und verbindet romantische Klangsprache mit expressiver Moderne.

Jörg Abbing wirkt seit 1995 als Kantor und Organist an der Evangelischen Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken. 2011 wurde er zum Professor für Liturgisches Orgelspiel und Orgelimprovisation an die Hochschule für Musik Saar berufen, wo er von 2020 bis 2024 auch als Prorektor für Forschung und Lehre tätig war. Darüber hinaus unterrichtete er zuletzt als Gastprofessor am Conservatoire in Luxembourg.

Geboren 1969 in Duisburg, studierte Abbing Kirchenmusik, Konzertfach Orgel sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Düsseldorf und Saarbrücken. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Gaston Litaize, André Isoir und Naji Hakim. Seine Promotion widmete er den Orgelwerken Maurice Duruflés.

Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit im In- und Ausland ist Abbing ein gefragter Dozent und Referent. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen sowie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften dokumentieren sein vielseitiges künstlerisches und wissenschaftliches Schaffen.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital ist das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de abrufbar. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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11. SamstagOrgel mit Oliver Scheffels

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 11.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Symphonische Orgelklänge und gelebte Ökumene in Ingolstadt:
Oliver Scheffels bei der SamstagOrgel

In der Reihe „SamstagOrgel“ ist am Samstag, 11. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster Oliver Scheffels an der Großen Orgel zu hören. Das Programm widmet sich der französisch geprägten Orgeltradition und verbindet virtuose Brillanz mit klanglicher Eleganz und symphonischer Weite.

Das früh entstandene Werk besticht durch seine farbenreiche Virtuosität und zeigt bereits jene klangliche Raffinesse, die Bonnet zu einem bedeutenden Vertreter der französischen Orgelkunst machte.

Mit Alexandre Guilmants Andante con moto op. 16 aus den Pièces dans différents styles folgt ein lyrisch geprägter Beitrag, der durch kantable Linienführung und feine Klangabstufungen überzeugt. Guilmant verbindet hier klassische Formklarheit mit dem warmen Ausdruck der französischen Romantik.

Den glanzvollen Abschluss bildet César Francks Final op. 21 aus den Six pièces pour grand orgue. Das um 1864 entstandene Werk gehört zu den wirkungsvollsten Konzertstücken der romantischen Orgelliteratur und entfaltet in seiner kraftvollen Bewegung und harmonischen Dichte eine eindrucksvolle architektonische Geschlossenheit.

Künstler

Oliver Scheffels studierte Orgel und Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in München und schloss sein Studium mit dem A-Examen ab. Ergänzend besuchte er Meisterkurse, insbesondere zur französischen Orgelsymphonik und zur Improvisation. Seit vielen Jahren ist er als Konzertorganist tätig.

Nach Stationen als Kantor in Greiz sowie als Kantor und Organist an der Petruskirche Neu-Ulm und Dekanatskantor im Dekanatsbezirk Neu-Ulm wirkt Scheffels seit 2021 als Dekanatskantor an St. Matthäus in Ingolstadt. Dort verantwortet er ein umfangreiches kirchenmusikalisches Jahresprogramm. 2019 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt, zudem ist er seit 2015 Orgelsachverständiger der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Ein besonderes Anliegen ist ihm die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchenmusik in Ingolstadt. In enger Verbindung mit dem Liebfrauenmünster entstehen dabei gemeinsame musikalische Projekte, die den Austausch zwischen den Konfessionen fördern und das reiche kirchenmusikalische Leben der Stadt in seiner ganzen Vielfalt sichtbar machen.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Digital ist das vollständige Programm bereits online unter www.samstagorgel.de abrufbar. Mit ihrer lebendigen Vielfalt und offenen Atmosphäre ist die „SamstagOrgel“ längst zu einer festen Klangtradition geworden – ein Ort für Seele, Musik und Begegnung.

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12. SamstagOrgel mit Tea Kulaš

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 18.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Klais-Orgel

Werk(e)

Virtuosität und neue Wege: Shootingstar der Orgelszene zu Gast in Ingolstadt

In der Reihe „SamstagOrgel“ sorgt am Samstag, 18. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster ein international gefeierter Nachwuchsstar für besondere Aufmerksamkeit: Die kroatische Organistin Tea Kulaš ist derzeit in den sozialen Medien ebenso präsent wie auf den Konzertpodien Europas – und nun erstmals an der Großen Orgel des Münsters zu erleben.

Ihr Programm verbindet romantische Klangarchitektur mit virtuoser Ausdruckskraft und führt durch drei eindrucksvolle Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Felix Mendelssohn Bartholdys Orgelsonate A-Dur op. 65/3 eröffnet das Konzert mit majestätischer Klarheit und lyrischer Innigkeit. Das Werk zählt zu den zentralen Beiträgen der romantischen Orgelmusik und vereint formale Strenge mit sanglicher Eleganz.

Mit Franjo Dugans Praeludium und Fuge f-Moll folgt ein selten zu hörendes Werk der kroatischen Orgelliteratur. Kraftvolle Dramatik und kontrapunktische Dichte prägen diese Musik, die zugleich eine spannende Erweiterung des klassischen Repertoires darstellt.

Den Abschluss bildet César Francks Choral III a-Moll FWV 40 – ein Meisterwerk von großer innerer Spannung und klanglicher Tiefe. In seiner Verbindung von architektonischer Geschlossenheit und expressiver Freiheit gehört es zu den eindrucksvollsten Schöpfungen der romantischen Orgelliteratur.

Künstler

Tea Kulaš, 1994 in Zadar geboren, zählt zu den vielversprechendsten Organistinnen ihrer Generation. Bereits früh begann ihre musikalische Ausbildung als Pianistin, ergänzt durch Studien in Musiktheorie, Orgel und sogar zeitgenössischem Tanz. Ihr Studium an der Musikakademie Zagreb schloss sie 2018 mit Auszeichnung ab; ein Erasmus-Stipendium führte sie anschließend an die Kunstuniversität Graz zu Gunther Rost.

Mittlerweile gastiert sie auf renommierten internationalen Orgelfestivals und tritt sowohl solistisch als auch gemeinsam mit Orchestern und Chören auf. Für ihre künstlerische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Wappen der Stadt Zadar als internationale Botschafterin für Kunst und Kultur. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement, mit innovativen und unkonventionellen Formaten gezielt ein junges Publikum für die Orgel zu begeistern – ein Ansatz, der auch in den sozialen Medien große Resonanz findet.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Weitere Informationen zum Programm sind online unter www.samstagorgel.de verfügbar. Die „SamstagOrgel“ steht für musikalische Vielfalt, internationale Gäste und besondere Konzerterlebnisse – mitten im Herzen Ingolstadts.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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Gottesdienst „Orgelmesse“ mit Rolf Müller

Konzertreihe(n): Musik im Gottesdienst Sonntag 19.07.2026 um 11 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster

Künstler

Rolf Müller (Altenberger Dom)

Veranstalter

Münsterpfarrei

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

13. SamstagOrgel mit Pedro Alberto Sánchez

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 25.07.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster, Klais-Orgel

Werk(e)

Fernab des Gewohnten: Spanisches Orgelprogramm mit Pedro Alberto Sánchez

In der Reihe „SamstagOrgel“ erwartet das Publikum am Samstag, 25. Juli 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster ein außergewöhnliches Konzert: Mit Pedro Alberto Sánchez ist ein ausgewiesener Spezialist für die spanische Orgelmusik zu Gast – und bringt ein Programm mit, das in dieser Form in Ingolstadt selten zu hören ist.

Im Mittelpunkt steht die iberische Klangwelt vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert – geprägt von charakteristischen Formen, farbenreichen Registern und einer ganz eigenen musikalischen Sprache. Werke wie Antonio de Cabezóns Diferencias über die „Gallarda Milanesa“ oder Francisco Correa de Arauxos kunstvoll gearbeiteter Tiento lassen die traditionsreiche spanische Variations- und Improvisationskunst lebendig werden.

Auch weniger bekannte Komponisten treten in den Fokus: Diego Díaz de Torrijos eröffnet mit einer klanglich reizvollen Canción, während Padre Antonio Soler mit seinem Intento in F-Dur barocke Eleganz und spielerische Virtuosität verbindet. Mit Eduardo Torres’ Impresión teresiana weitet sich der Blick in die Spätromantik, bevor Miguel Hilarión Eslavas festliche Marcha de los Reyes Magos dem Programm einen strahlenden Abschluss verleiht.

Gerade diese Mischung aus selten gespielten Werken, historischen Formen und klanglicher Vielfalt macht das Konzert zu einer besonderen Entdeckung – fernab des gängigen Orgelrepertoires und mit einem deutlich südlichen Klangprofil.

Künstler

Pedro Alberto Sánchez ist Organist und Kapellmeister am Königlichen Kloster El Escorial bei Madrid und damit an einer der bedeutendsten musikalischen Wirkungsstätten Spaniens tätig. Seine Ausbildung führte ihn von Madrid über Rom bis an das Päpstliche Institut für Kirchenmusik, wo er sich intensiv mit Gregorianik und Improvisation beschäftigte. Während seiner Zeit in Rom war er zudem Mitglied der Cappella musicale an St. Peter im Vatikan.

Konzerttätigkeiten, internationale Studien und künstlerische Impulse durch bedeutende Organistenpersönlichkeiten prägen seinen Werdegang. 2024 wurde er für seine künstlerischen Verdienste ausgezeichnet. Sánchez gilt als profilierter Interpret der spanischen Orgeltradition, die er mit stilistischer Sicherheit und klanglicher Authentizität zur Geltung bringt.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage. Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten (System- und Vorverkaufsgebühren) erhältlich.

Weitere Informationen sind online unter www.samstagorgel.de verfügbar. Die „SamstagOrgel“ steht für musikalische Entdeckungen, internationale Gäste und besondere Programme jenseits des Gewohnten.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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14. SamstagOrgel mit David Kirschsieper

Konzertreihe(n): SamstagOrgel Samstag 01.08.2026 um 12 Uhr

Ort

Liebfrauenmünster Ingolstadt, Chororgel

Werk(e)

Bach an der Chororgel: David Kirschsieper im Jubiläumsjahr des Instruments

In der Reihe „SamstagOrgel“ ist am Samstag, 1. August 2026, um 12 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster an der Chororgel ein besonderes Konzert zu hören. Mit David Kirschsieper gestaltet der junge Regionalkantor und Kirchenmusiker am Münster das Programm – auf einem Instrument, das in diesem Jahr seit zehn Jahren seinen eigenen klanglichen Akzent im Münster setzt.

Das Konzert ist ganz Johann Sebastian Bach gewidmet. Mit dem festlichen Praeludium Es-Dur BWV 552/1 eröffnet sich ein weiter, repräsentativer Klangraum, der zu den großen Eingangsstücken des Barock zählt. Die Leipziger Choräle Schmücke dich, o liebe Seele BWV 654 bringen eine innige, sangliche Seite Bachs zur Geltung, bevor die monumentale Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582 den eindrucksvollen Schlusspunkt setzt.

Gerade das Zusammenspiel von Bachs Musik, der Chororgel und dem besonderen Raum des Münsters macht dieses Konzert zu einem klanglichen Höhepunkt des Sommers. Die Chororgel feiert dabei ihr zehnjähriges Bestehen als eigenständige Stimme im Gotteshaus und erweitert die musikalische Vielfalt des Ingolstädter Münsterraums hörbar.

Künstler

David Kirschsieper (*2002) wirkt seit April 2025 als Regionalkantor im Bistum Eichstätt und als Kirchenmusiker am Ingolstädter Münster; dort verantwortet er die musikalische Arbeit mit großer Sorgfalt und prägt das kirchenmusikalische Leben am Haus in besonderer Weise. Seine Ausbildung führte ihn von Weiden über Regensburg bis zu Meisterkursen bei international renommierten Organisten wie Olivier Latry, Thierry Escaich und Sietze de Vries.

Veranstalter

Freunde der Musik am Münster e.V.

Weitere Informationen

Der Eintritt bleibt bewusst niedrig: 5 Euro. Karten gibt es an der Tageskasse (nur Barzahlung), geöffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Zugang erfolgt über den Eingang Bergbräustraße gegenüber der Münster-Tiefgarage; Onlinetickets über Ticket-Regional sind vorab mit zusätzlichen Kosten erhältlich.

Wichtige Informationen

Bild- und Tonaufnahmen (Film- Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt.

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